Öffentliche Sicherheit

In unserem Land sollen sich alle Generationen sicher fühlen - v.a. auch die Jugendlichen. Gewalt in jeder Form muss mit harter Hand Einhalt geboten werden. Wer sich als Gast nicht an unsere Gesetze halten will, muss damit rechnen, des Landes verwiesen zu werden. In schweren und wiederholten Fällen hat dies auch für Jugendliche zu gelten. Nebst dieser repressiven Schiene sind aber auch Anstrengungen bei der Integration zu unternehmen. Migranten sollen die Möglichkeit aber auch die Pflicht erhalten, unsere Sprache zu lernen.

Unseren Kindern sollten wir als Vorbilder mit Respekt und Liebe begegnen aber auch klare Grenzen setzen. Als Jugendliche sollen sie sinnvoll Freiräume und Verantwortung übernehmen können. Die wenigen jugendlichen Gewalttäter müssen spüren, dass wir ihr Verhalten nicht akzeptieren.

Gemeinsam gegen Gewalt

Der Kanton Zug lancierte 2009 das Projekt «Gemeinsam gegen Gewalt». Die vier Teilprojekte dienen der Gewaltprävention und tragen zur besseren Gewaltbekämpfung bei. «Gemeinsam gegen Gewalt» verstärkt die Zusammenarbeit aller Akteure im Jugendbereich (Schule, Politik, Polizei, Justiz, Vereine usw.) und fördert das Bewusstsein für die gemeinsame Verantwortung für einen gewaltfreieren Umgang miteinander.

Damit wird eine wesentliche Forderung meiner Motion vom 31. August 2006 umgesetzt. Ein weiterer Aspekt ist die Erklärung «Zug zeigt Zivilcourage», eine Charta, welche schon über 600 Personen unterzeichnet haben. Ich empfehle Ihnen, diese Erklärung zu lesen und sie ebenfalls zu unterzeichnen.

 

 

Gemeinsam gegen Gewalt (Offizielles Logo)

Nur mit gutem Vorbild können wir glaubwürdig Grenzen setzen und sie auch durchsetzen.

Thomas Lötscher, Vater und Lehrlingsausbilder